Sanierung der ev. Kirche Wolferode

Eine lange Geschichte !

 

 

In der Woche nach der 100 –Jahr-Feier unserer Kirche konnten wir in 2010 wie geplant mit der Sanierung des Fachwerkes, der Fenster und der Außenfassade beginnen.

 

 

Aus den Auflagen der Bauberatung der letzten Jahre kamen unter anderem die Forderung, die Wetterseite der Kirche mit Schiefer zu verkleiden, das gesamte Gefüge der Kirche aufzunehmen und die Standsicherheit nachzuweisen, sowie die Außenputze, das Fachwerk und  die Kratzputzmalereien vom Restaurator untersuchen zu lassen. Von dem ersten Termin zur Sanierung der Fassade im Jahre 1998, zur gleichen Zeit wie die Abnahme der Innenputz- und Malerarbeiten, bis zur Auftragserteilung der Bauarbeiten sind mittlerweile über 10 Jahre vergangen. Das sich der bauliche Zustand des Holzfachwerkes auf der Wetterseite (inzwischen auch auf der Ostseite) dramatisch verschlechtert hat, zeigen nicht nur die Vogelnester in den Schwellenhölzern der Gefache und die Setzungen im Bereich der Fenster, die zum Zerbrechen der bleiverglasten Scheiben führen, sondern auch die seit 2002 verdoppelten Baukalkulationen.In den Angeboten des Restaurators aus 2002 war noch das Gesundschneiden und Anschuhen der Stützen vorgesehen, die Schwellen sollten außenseitig 6 cm verstärkt werden.

Nun war das Auswechseln aller Schwellen, Rähmbalken, Stützen und Riegel erforderlich, da die nur 12 bis 14 cm starken Hölzer vollständig verfault sind,  der Statiker inzwischen  die Standsicherheit nicht mehr nachweisen kann so dass ohne das Sanieren des Giebels eine Abstützung noch vor dem nächsten Winter zwingend erforderlich wird.

 

Die Anfang Oktober 2010 begonnen Arbeiten am Giebelfachwerk sollten ca. 6-8 Wochen dauern. In dieser Zeit sollen die Fenster überarbeitet und die Gefache ausgemauert sein. Die Bauberatung verbietet uns nach dem Oktober die Außenputzarbeiten wegen der bestehenden Frostgefahr.

 

Bis zum Beginn der Putzarbeiten im März des kommenden Jahres wird die Eichenholzkonstruktion mit Bimsausmauerung im „Rohbau“ stehen bleiben. Die restlichen Putzflächen sollen vorher gänzlich abgestemmt werden da der vor 23 Jahren aufgebrachte Sanierputz aufgebraucht ist und durch den Abbau der im Mauerwerk vorhandenen Salze keine Bindemittel mehr messbar sind

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© Günther Mergel